Diversität

Essen ist nicht gleich Essen – und auch die Vorlieben, Interessen und Bedürfnisse der unterschiedlichen Teilnehmer von Verpflegungsangeboten müssen berücksichtigt werden.

TeilnehmerInnen des Workshop 3 / Fachtag „Besser Essen“ haben dazu nachfolgende Gedanken erarbeitet:

Interkulturalität

  • verschiedene Ansprüche wie halal oder koscheres Essen
  • die generelle Beteiligung von Kindern anderer Nationen am Mittagessen, da diese häufig nach der Schule nach Hause gehen und dort essen, wodurch ihnen die Nachmittagsangebote an Schule und Hort versagt bleiben
  • Handlungsansätze könnten sein: Aufklärung, Bedürfnisabfrage, Projekttage von und für Schüler
  • Unterstützer: Schulsozialarbeiter und Hort für das direkte Gespräch mit Flüchtlingsfamilien, Unterstützung bei Antragstellung zur Mittagsversorgung und BuT; KKJR bei Finanzierung und Durchführung von Projekten

Atmosphäre

  • Lautstärke
  • ausreichend Zeit zum Essen (Pausenlänge)
  • die Möglichkeit, dass auch „Nichtesser“ ihr Pausenbrot im Essenraum zu sich nehmen können (Freundschaft, Gesprächspartner)

Individuelle Bedürfnisse/Vorlieben

Beispiele, wie man dem gerecht werden könnte:

  • Essen in Buffetform oder
  • Schüsseln auf dem Tisch, damit sich die Schüler selber nehmen können, was sie essen möchten
  • = weniger Abfall

Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien

eine Auseinandersetzung mit diesem Thema ist unumgänglich, da die Problematik zunimmt

Vegetarismus, Veganismus

Viele Essensanbieter haben mittlerweile täglich ein vegetarisches Angebot
Kritik: oft fallen Süßspeisen wie Milchreis, Eierkuchen etc. auf das vegetarische Angebot, außerdem könnte es abwechslungsreicher sein